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Haus im Ennstal: „Forum Land“ lud zum Info-Event „Wirtschaft.Zukunft.Steiermark“
220 Gäste sprengten das VIP-Festzelt
Bei der Veranstaltung „Wirtschaft.Zukunft.Steiermark“ am 8. Jänner in Haus im Ennstal diskutierten Fritz Grillitsch, Franz Marhold, Christian Planegger und Skyrunner Christian Stangl mit LHStv. Hermann Schützenhöfer über Perspektiven und politische Weichenstellungen

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TV-Kameras und Sportreporter aus aller Welt konzentrierten sich am 8. Jänner voll auf Haus im Ennstal. So stand der legendäre Skiort vergangenen Freitag ganz im Zeichen des Damen-Ski-Weltcups. Forum Land Obmann Fritz Grillitsch nutzte die Gelegenheit, um zu einer Info-Veranstaltung der besonderen Art zu laden. In den Fokus rückte Grillitsch, entsprechend der Programmatik der 2002 gegründeten Plattform „Forum Land“, die Zukunft des ländlichen Raumes.
Die Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste, darunter die Landtagsabgeordneten Karl Lackner, Elisabeth Leitner und Heinz Gach sowie ÖkR Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, und IV-Vize-Generalsekretär Peter Koren sowie Jochen Pildner-Steinburg, Präsident der Steiermärkischen Industriellenvereinigung und der steirische Bundesrat Franz Perhab, ließ sich der „Hausherr“, Bürgermeister Johann Resch, natürlich nicht nehmen. Unter dem Titel „Wirtschaft.Zukunft.Steiermark“ lauschten im VIP-Zelt rund 220 Teilnehmer, vorwiegend Regional- und Kommunalpolitiker sowie Vertreter von Industrie, Wirtschaft und Tourismus, einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion.

Ökotechnologische Wende gefordert.

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Zum Auftakt ist es „Skyrunner“ Christian Stangl, der die höchsten Berge der Welt im Laufschritt besteigt, in seinem Kick-off Vortrag gelungen, das Publikum mit seinen unkonventionellen Trainingsmethoden zu fesseln. LHStv. Hermann Schützenhöfer spannte in der darauffolgenden Diskussionsrunde mit Ventrex-Chef Christian Planegger, Univ.-Prof. Dr. Franz Marhold und Abg. z. Nationalrat Fritz Grillitsch einen visionären Bogen über die Innovationschancen der Steiermark. „Ökoenergie und Green Jobs, Energieeffizienz und Humantechnologie – das sind die Innovationsbranchen, die Wachstum und Nachhaltigkeit für die Wirtschaft und die Menschen versprechen“, erklärte Schützenhöfer. Dabei ist der VP-Chef bereits voll auf Wahlkampf eingestellt. Seine Themen: Perspektiven für die Jugend, die Gemeinden und ein offenes Klima für Unternehmertum. Starke Signale für den Arbeitsmarkt erwartet sich Schützenhöfer von der Ökoenergie. So sollen bis 2020 allein in der Steiermark rund 17.500 Arbeitsplätze in dieser Zukunftsbranche entstehen.
Forum Land-Obmann Fritz Grillitsch stieß ins gleiche Horn: „Wir brauchen eine ökotechnologische Wende und einen neuen Friedensvertrag mit der Natur. Damit sichern wir Arbeitsplätze, reduzieren den CO2-Ausstoss und werden zudem krisensicherer und energieunabhängiger in den einzelnen Regionen.“ In den Gemeinden müsse das Bewusstsein und die Investitionen in Fernwärmenetze gestärkt werden.

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Univ.-Prof. Dr. Franz Marhold forderte ein innovations- und forschungsfreudiges Klima: „Wenn es um die Entwicklung von neuen Medikamenten geht, dürfen wir auch die Gentechnologie nicht ausklammern.“ Hier könne man „keine Denkverbote brauchen“. Ausgezeichnete Zukunftschancen in der Steiermark sieht Marhold für die Branchen Energie- und Umwelttechnik, aber auch in den Life Science Technologien.
Wenn sich das Land als Innovationsstandort profilieren wolle, dann brauche es Qualifizierung „vom Kindergarten, über die Schulen bis zu den Hochschulen und Fachhochschulen“, stellte Ventrex-Chef Christian Planegger fest. Allerdings wünscht sich der Chef eines mittelständischen Automobilzulieferbetriebes mehr „ehrgeizige und hungrige Arbeitnehmer“. Aktuell lassen Ehrgeiz und Flexibilität zu wünschen übrig. Mit der Erfolgsformel „People – Planet – Products“ gab Planegger der Landespolitik einen Wink mit dem Zaunpfahl. Eine innovative Regionen brauche demnach gute Mitarbeiter und Führungskräfte, grüne, klimafreundliche Produkte und wirtschaftliche Profite und Wertschöpfung, damit das soziale System weiterhin leistbar bleibe.
Christian Stangl von Moderatorin Ute Gross daraufhin befragt, wofür die Steiermark stehe, sieht es naturgemäß aus einer gelasseneren Perspektive: „Ich bin stolz Steirer zu sein. Der Steirer ist stark, innovativ und er kann was.“

1. März 2010 - 22. Österreichischer Bürgermeistertag
8. Jänner 2010 - Wirtschaft. Zukunft. Steiermark.
11. Juli 2009 - 2. BauernBenefizTriathlon
3. Mai 2008 - Benefizfußballturnier Land.HILFT.
29. Jänner 2007 - Steirerempfang anlässlich des Jägerballs
19. April 2006 - Sechstes Bauernkulinarium mit Spezialitäten aus Wien im Hotel Imperial